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Unterrichtsformen


Die Lortzingschule bietet Kindern zur optimalen Entwicklung und Förderung des individuellen Lernens verschiedene Klassenformen an.

Jahrgangsklasse
Die Jahrgangsklasse ist die „klassische“ Unterrichtsform, in der  Schüler eines Jahrgangs unterrichtet werden. In der Regel verbleiben die Schüler
4 Jahre in ihrem Klassenverband mit einer Klassenlehrerin/einem Klassenlehrer. Diese lange erprobte Variante hat seine Vorteile bei Kindern, die sich in einer weitestgehend altershomogenen Gruppe optimal entfalten können. Auch diese Unterrichtsform hat in den letzten Jahren eine Entwicklung durchgemacht. So ist man neben dem klassischen „Frontalunterricht“ zu mehr individueller Förderung der Kinder übergegangen. Unterschiedliches Lerntempo und Lernvermögen werden berücksichtigt.   

Familienklasse mit Montessoriprinzipien
Diese Klassenform ist alters-/jahrgangsgemischt. In der Lortzing-Grundschule werden zwei Familienklassen nach den Prinzipien des gebundenen und gelenkten Unterrichts mit Montessorischwerpunkt und mit Montessorimaterialien unterrichtet. Im Mittelpunkt der Montessoripädagogik steht das Kind mit dem Leitgedanken: „Hilf mir, es selbst zu tun.“ Diese Selbständigkeit des Kindes wird weitgehend durch das Prinzip der Freiarbeit und des offenen, individuellen und handelnden Unterrichtes gewährleistet. Der Schwerpunkt des Lernens und die damit verbundene Aktivität liegt beim Kind. Die Lehrerin/der Lehrer beobachtet, erkennt und weckt Interessen, regt das Kind zu Tätigkeiten an und sorgt für die nötige Ruhe und das Arbeitsklima. Die Kinder werden in der individuellen Erarbeitung der Lerninhalte gefördert und die soziale Kompetenz der Kinder durch die Altersmischung gestärkt. Die gesetzlichen Vorschriften der staatlichen Regelschule gelten auch für die Familienklasse.


KoKlasse  (Kooperationsklasse)
In der KoKlasse lernen Grundschulkinder und Förderschulkinder   gemeinsam. Innerhalb der Unterrichtsthemen soll jedem Kind der persönlich passende Lernweg ermöglicht werden. In gebundenen und offenen Unterrichtsformen begleiten zwei Lehrkräfte die Kinder. Die Grundschullehrerin wird von einer Förderschullehrerin mit ca. 14 Stunden unterstützt. Die Kolleginnen arbeiten gemeinsam im Team. Grundlage sind die Bildungspläne beider Schularten. Insgesamt soll diese Klassenform das eigenständige Denken der Kinder fordern, fördern und sichtbar machen ebenso wie die soziale Kompetenz der Kinder stärken. Diese Form des gemeinsamen Unterrichtens ist ein Modell im Rahmen der Versuchsregion Freiburg, in der Inklusive Beschulung für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf erprobt  werden soll. In der Probephase wird jedes Jahr neu entschieden, ob eine Koklasse angeboten werden kann.

Grundlage aller Unterrichtsorganisationsformen ist der Bildungsplan des Landes Baden-Württemberg, in dem die Lernziele in Form von Kompetenzen formuliert sind. Nähere Informationen finden sich auf der Homepage des Kultusministeriums: www.kultusportal-bw.de